| Marbach und Busch treten an |
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WAHL Zwei weitere Ganderkeseer streben in Landtag – Hoffen auf guten Listenplatz AN DIESEM SONNABEND WIRD DIE LISTE DER FREIEN WÄHLER IN OLDENBURG AUFGESTELLT. ÜBER SIE ABGESTIMMT WIRD EINE WOCHE SPÄTER. GANDERKESEE - Nach Christian Dürr, der seit 2003 für die FDP im Niedersächsischen Landtag sitzt, und dem Neubürger und CDU-Kandidaten Ansgar Focke, der ihm das am 27. Januar 2008 nachmachen will, streben zwei weitere Ganderkeseer in das Länderparlament. Mit Christian Marbach und Thorsten Busch wollen gleich zwei Mitglieder der Ganderkeseer UWG für die Freien Wähler im Landkreis Oldenburg in den Landtag. Marbach kandidiert im Wahlkreis 64 (Ganderkesee, Hude, Harpstedt, Dötlingen, Wardenburg, Hatten), Busch im Wahlkreis 66 (Wildeshausen, Großenkneten, Garrel, Bösel, Friesoythe, Barßel, Saterland). An diesem Sonnabend wird in Oldenburg die Liste aufgestellt, über die eine Woche später in Göttingen dann endgültig abgestimmt wird. Für die beiden Ganderkeseer Kandidaten wird es darum gehen, einen Platz möglichst weit oben zu ergattern. Direktmandate dürften für die Freien Wähler eher unwahrscheinlich sein. Ein Unterfangen, das angesichts großer regionaler Unterschiede in der jungen Wählergemeinschaft schwierig genug sein dürfte: „Die Regionen Lüneburg und Braunschweig sind sehr stark“, meint Marbach. Aber auch „wir hier oben brauchen einen guten Platz“. Seine politischen Schwerpunkte sieht der in Elmeloh wohnende Banker „ganz klar in der Finanz- und Wirtschaftspolitik, aber auch bei Familien und Bildung“. Vor allem die Ausgabenpolitik ist dem Ökonomen ein Dorn im Auge: „Es ist genug Geld da, man gibt es nur falsch aus.“ Den Anreiz für ihn, sich landespolitisch zu betätigen, habe ein Zeitungsbericht gegeben, wonach eine alleinerziehende Frau mit Hartz 4 für ihr kleines Kind genau 2,57 Euro täglich zum Überleben habe. Marbach: „Das kann doch nicht sein.“ Busch bringt lokalpolitische Erfahrungen aus einer Ratsperiode mit. Von 1991 bis 1996 saß er im Gemeinderat. Dass er im Wahlkreis 66 antritt, ist für den Ganderkeseer kein großes Problem. „Ich bin von Berufs wegen eh ein ,Zugvogel‘ und arbeite deutschlandweit“, meint der Betreiber einer Künstleragentur. Zudem bekomme er vor allem von der UWG Wildeshausen „viel Rückenwind“. Busch will sich vornehmlich um die Bereiche Jugend, Kultur und Sport kümmern. |
