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Die Zukunft von kleinen Kneipen berücksichtigen
NICHTRAUCHERSCHUTZ Landtagskandidat Thorsten Busch hält Ausnahmeregelungen für geboten

LANDKREIS - „Das derzeitige Nichtraucherschutzgesetz trägt zum Kneipensterben und zur Vernichtung von Arbeitsplätzen bei.“ Das meint der Landtagskandidat der Freien Wähler Niedersachsen, Thorsten Busch, im Wahlkreis 66 (Cloppenburg-Nord mit Wildeshausen und Großenkneten). Aus seiner langjährigen Erfahrung als Veranstaltungskaufmann und Eventveranstalter wisse er, selber Nichtraucher, dass es vielen Gastronomen durch das Nichtraucherschutzgesetz ans Existenzminimum gehe oder mittlerweile rote Zahlen durch das Wegbleiben von Gästen geschrieben würden.

Deshalb spricht sich Thorsten Busch für Ausnahmeregelungen des neuen Nichtraucherschutzgesetzes aus. Überall dort, wo Nichtraucher und Raucher zwangsläufig zusammentreffen, mache ein Rauchverbot Sinn und werde unterstützt.

Aber es müsse Ausnahmen geben. Busch verweist auf die Binnenschifffahrt. Hier seien ,Ausflugsschiffe’ ausgenommen, da dort keine separaten Nebenräume für Raucher eingerichtet werden können. Das könne auch für „kleine Kneipen“ gelten, die nicht in der Lage sind, einen separaten Nebenraum für Raucher einzurichten. „Wir wollen die Existenzsicherung berücksichtigen und Ausnahmen schaffen“, so Busch. Diese Kneipen sollten die Möglichkeit erhalten, sich entweder als Nichtraucher- oder Raucher-Kneipe zu kennzeichnen.
 

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